Die Bibel ist das Grundlagenwerk des Christentums und das wohl geschichtlich gesehen meistgelesene Buch der Welt. Sie wird in zwei Hälften unterteilt: Das auch für die Juden und Jüdinnen gültige Alte Testament (AT) und das das Wirken Jesu beleuchtende Neue Testament (NT). Hauptautoren des NT, welche im 1. Jahrhundert diverse mündliche Überlieferungen zusammengetragen haben, waren die Evangelisten Markus (Mk), Matthäus (Mt), Lukas (Lk) und Johannes (Joh) sowie Paulus von Tarsus mit seinen Paulus-Briefen an verschiedene Christengemeinden (wie Römer oder Korinther) und Personen (wie Philemon oder Timotheus). Bei der Johannes-Offenbarung ist nicht klar, ob der Autor wirklich der Evangelist Johannes war.
Die ursprünglich hebräisch-griechische Bibel wurde in den ersten Jahrhunderten in Form der Vulgata ins Lateinische übersetzt und dann im 16. Jahrhundert von Martin Luther auch ins Deutsche.
Theologie der Bibel[]
Diese ist der Versuch, die Bibel, deren Inhalt sich vor allem den heutigen Menschen nicht mehr auf Anhieb erschliesst, zu interpretieren und in ihrem Sinngehalt allgemein verständlich zu machen. Dieser Sinngehalt kann grob so zusammengefasst werden: Die Bibel zeigt uns nebst geschichtlichen Vorgängen eine teilweise nur im Offenbarungs-Glauben zu erfassende, übernatürliche (auch metaphysisch genannte[1]) Wirklichkeit, z.B. in Form der Auferstehung Jesu.
Siehe auch[]
Anmerkung[]
- ↑ Der Physiker C.F. von Weizsäcker sagte einmal dazu: "Die Metaphysik lehrt uns, die Grenzen der Physik zu erkennen."